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Schlagwort: Enduroreifen

Neue Pellen für die F800 GS: Dunlop Trailmax Mission

Den einzigen Enduroreifen, den ich ausgiebig gefahren bin, ist der Heidenau K60 Scout. Auf meiner F650 GS tauschte ich die vorher montierten Metzeler Tourance gegen die Reifen aus der sächsischen Gummibäckerei. Meine F800GS kam gebraucht schon mit ebenden Reifen. Was sich in den Jahren zum Positiven entwickelt hat: der Vorderreifen hat das Singen eingestellt und gefühlt ist die Nasshaftung besser geworden.

Der Heidenau hatte noch einige Kilometer Restlaufleistung vor sich, aber als Dunlop mir einen Satz des Trailmax Mission anbot, sagte ich nicht nein. Nächste Woche wird er aufgezogen und ausgiebig getestet. Hier mal Vorder- und Hinterreifen im Vergleich zum alten Heidenau.

Aber erstmal ein paar Basics zum Reifen: Der Trailmax Mission ergänzt als On/Offroad-Reifen (50/50) Dunlops Reifenangebot für moderne Reiseenduros – für den überwiegenden Straßenbetrieb mit nur gelegentlichem Geländeeinsatz stehen der Trailmax Meridian (90% Straße und 10% Offroad) und der Mutant (80% Straße und 20% Offroad) zur Verfügung.

Der Mission ist in 19- und 21-Zoll-Vorderreifengrößen sowie 17- und 18-Zoll-Hinterreifengrößen verfügbar und hat den Speed-Index T. Aufgrund der M+S Markierung kann der Mission auch auf Fahrzeugen mit höherem Speed-Index eingesetzt werden (gilt für Motorräder mit EG-Betriebserlaubnis). Etliche Reifenfreigaben für Modelle wie Honda Africa Twin, Suzuki V-Strom, BMW GS, KTM 1290/1290S, 790R/790S oder Yamaha Ténéré stehen in Kürze zur Verfügung.

Bislang kann ich ihn ja nur optisch beurteilen und da gefällt er mir schon sehr viel besser als der Heidenau. Die versetzten Profilblöcke machen schon was her. Mal kucken, was er auf der Straße bringt.

Gib Gummi

Eigentlich ist es ja etws zu früh sich Gedanken zu machen über neue Pellen auf dem Mopped. Die Heidenau K60 Scout sind ja gerade mal 2.000 km auf dem Mopped. Aber aus mehreren Gründen überlege ich das trotzdem gerade. Für einen reinen Offroad-Einsatz sind – wie ich seit der Endurofunten-Tour weiß – das Mopped zu schwer und die Reifen nicht ausreichend grobstollig genug. Auf der Strasse nervt mich das Singen des Vorderreifens, das sich nach dem Einfahren zwar reduziert hat, aber immer noch da ist. Und wie ich auf den U-Boot-Passagen der Mittelgebirgstour gemerkt habe, traue ich dem Reifen auf nasser Strasse nicht wirklich. Mir ist die Maschine jetzt nicht weggerutscht, aber mit den Metzeler Tourance, die vorher drauf waren bin ich viel freier bei Nässe gefahren.

Bei dem Versuch, mir einen Überblick über verfügbare Reifen verschiedener Hersteller für meine BMW zu verschaffen stieß ich auf die Reifensuche bei Tirendo. Kannte ich noch nicht, empfinde ich aber als sehr praktisch und übersichtlich. Einfach Hersteller und Hubraum eingeben und aus der Modell-Liste den eigenen Hobel auswählen.

Vom Reifenbild her gefallen mit die folgenden ganz gut:

Bridgestone Trail Wing 152 130 80 R17 65 H tirendo.de

Continental Conti Escape 130 80 17 65 H tirendo.de

Metzeler Tourance 130 80 R17 65 S tirendo.de

Heidenau K 76 130 80 17 65 H tirendo.de

Pirelli Scorpion Trail 130 80 R17 65 H tirendo.de

Habt ihr einen der Reifen schon mal gefahren? Wie sind die Nasslaufeigenschaften? Davon ausgehend, daß die Offroad-Ausflüge eher in der Minderheit sein werden, wird das Handling auf Asphalt ausschlaggebend sein für die neuen Reifen. Auch wenn die wahrscheinlich erst nächstes Jahr fällig sein werden – man kann sich ja mal Gedanken machen!

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