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Motorradblog über Benzinkultur, Motorradtouren und Custombikes

Kategorie: Equipment (Seite 1 von 10)

Beheizbare Handschuhe – Rev’it Liberty H2O im Test

Es hat wieder neue Fahrerausstattung den Einzug in den Kettenritzel-Haushalt gefunden in Form der Rev’it Liberty H2O beheizbaren Motorrad-Handschuhe und die neuen Errungenschaft wollte ich Euch nicht vorenthalten. Da nur meine BMW F800 GS Griffheizung hat, sind beheizbare Handschuhe für mich eine sinnvolle Ergänzung der Fahrerausstattung. Was habe ich vor allem auf der Vespa mir in den vergangenen Wintern auf dem Weg zu Arbeit die Flossen abgefroren. Nach 45 Minuten Fahrzeit sind dann regelmässig die Finger gefrostet, auch wenn ich meine dicksten Handschuhe anziehe.

Das Äußere des Liberty H2O besteht aus flexiblem Softshell auf dem Handrücken und Leder auf der Handfläche. Dort sorgt ein zusätzliches Grip-Patch für mehr Kontrolle am Lenker deines Motorrads. Zusätzlicher Schutz im Falle eines Sturz bieten die Hartschalen-Knöchelprotektoren in Kombination mit einem TPU Handflächenschleifer. Die leitfähige Fingerspitze ermöglicht das Bedienen von Touchscreens, ohne den Handschuh ausziehen zu müssen. Gerade bei Kälte ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

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Gepäcklösungen fürs Gravelbike – Decathlon versus Ortlieb

Seit wir mit dem Büro umgezogen sind, bin ich dieses Jahr mehrfach mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Die 30km hin und zurück pro Tag sind ein gutes Training und mehr Zeit als mit dem Roller oder den Öffis zu fahren braucht es auch nicht. Zu Anfang fuhr ich mit meinem Bulls, später stieg ich dann auf das Rose Bike um, was viel mehr Spass machte. Weniger Gewicht, viel bessere Schaltung und Antritt. Nur für das Gepäck musste eine Lösung her, da ich ungern mit Rucksack fahre.

Decathlon Fahrrad-Gepäckträger 500 für Sattelstütze Version 2023

Gepäckträger für die Sattelstütze waren mir schon an anderen Fahrrädern im Pendelverkehr aufgefallen und bei Decathlon fand ich ein passendes Modell für 29,99 €. Montiert war es schnell mittels vier Schrauben, die Seitenstreben verhindern, dass Fahrradtaschen in die Speichen geraten und die maximale Tragkraft von 10 kg war ausreichend für meine Satteltasche mit Laptop und Gedöns.

Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist der Schwerpunkt konstruktionsbedingt sehr hoch. Mit voller Satteltasche pendelt das Bike beim Anfahren relativ stark und die Seitenstreben schwingen auch etwas so dass auf ruppigem Strassenbelag die Satteltasche dann doch mal die Reifenflanke touchierte. Wenn man das Gepäck auf zwei Satteltaschen verteilt, geht es besser. Trotzdem war mir schnell klar, dass eine neue Lösung her musste. Für meine Bedürfnisse war das nicht zufriedenstellend.

Ortlieb Quick Rack Light mit Mudguard

Eine für mich passendere Alternative fand ich schliesslich bei Ortlieb mit dem Modell Quick Rack Light, was ich gleich um das passende Schutzblech ergänzte. Mit zusammen 116,00 € ist diese Lösung preisintensiver als der Decathlon Fahrradträger.

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Der Motorradkleidungs-Ratgeber für Einsteiger

Wenn ihr „nur“ bei Eurem Partner auf dem Motorrad mitfahren wollt oder Euch entschlossen habt, selber den Führerschein zu machen: ihr braucht vernünftige Motorradklamotten. Über all die Jahre habe ich einiges an Motorradkleidung gekauft oder getestet, bis ich bei meinem Setup gelandet bin. Und es waren auch einige Fehlkäufe dabei, die mit etwas mehr Überlegung vermeidbar gewesen wären.

Damit ihr nicht so lost seid wie ich zu Beginn meiner Motorradzeit habe ich hier ein paar Tips für Euch:

North of Berlin – Motorcycle Weatherwear

Karsten Merz hat in seinem Leben schon einiges an Motorradkleidung entworfen: für Hein Gericke oder BMW Motorrad, für die er unter anderem die Heritage Kollektion designte. Nun hat er seine eigene Marke „North of Berlin“ gegründet, deren erste Kollektion nun auf den Markt kommt. Bereits im letzten Jahr hat er bei uns im TwinSpark Podcast seine Geschichte erzählt als alles noch in der Entwicklung war.

Seit ein paar Tagen bin ich nun auch Besitzer einer North Of Berlin Dryzone Kombi mit zusätzlicher Regenkleidung. Der erste Eindruck ist hervorragend: schöne Denim-Optik mit Lederapplikationen und vielen durchdachten Details. Man merkt sofort, dass hier ein Motorradfahrer für Motorradfahrer Kleidung entworfen hat.

Doch hier erstmal die Detailvorstellung der Kleidungsstücke:

North of Berlin Jacke Dryzone Men

Die Motorradjacke besteht wie die Hose aus abriebfestem Cordura mit AA Zertifizierung . Viele der ganz besonderen Details sind auf den ersten Blick nicht erkennbar: für gute Durchlüftung sorgen Belüftungszipps an den Schultern, unter den Armen und am Rückenteil. Für ganz besonders heiße Tage sorgt die Ventilationsleiste am Frontzipp für noch mehr Frischluft. Die meisten Ventilationsöffnungen verfügen über kleine Schnupsis mit Druckknöpfen, mit deren Hilfe die Öffnungen auch schön aufklappen und der Fahrtwind freie Bahn hat. Solch ein Feature würde auch an meiner Belstaff-Kombi Sinn machen, denn die ist mit ihrem Dreilagen-Laminat sehr steif und die Öffnungen machen kaum auf, entsprechend wenig Wind kommt durch.

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Was tun gegen Stinkstiefel?

Endurofahrer kennen das: nach einem ausgiebigem Fahrtag im Gelände bei schlechter Witterung kann man gerne auch mal einen Sturzbach aus den Stiefeln kippen. Verbunden mit dem Käsefuß-Schweiss ergibt sich gerne mal eine olfaktorisch herausfordernde Mischung.

Auch nach dem Trocknen des Stiefels bleibt dieser Geruch meistens hängen wie ein alter Pups. Man könnte den Stiefel verbrennen oder als Sondermüll verklappen. Aber vielleicht gibt es ja auch was praktischeres? Diese Frage habe ich mir bzw. meiner Motorrad-Bubble auch gestellt und unterschiedlichste Antworten bekommen. Vom Universal-Trockner von Tante Louise für knapp 100 € bis hin zu Zedernholz-Säckchen aus dem Outdoor-Handel für unter 20€. Ich habe mich für letztere entschieden, vor allem aus Sparsamkeitsgründen.

Und erstaunlicherweise haben die Säckchen ihren Job hervorragend gemacht. Nach einem Tag in den Stinkstiefeln waren alle schlechten Gerüche weg und die Restfeuchtigkeit war auch passé. Und wiederverwendbar sind die Säckchen auch, wenn man sie zwischendrin wieder komplett durchtrocknen lässt. Wenn ihr also im nahenden Herbst mal nasse Füße auf dem Motorrad habt, probiert die Dinger mal aus. Und dankt mir später.

Riding in Style – Fuel Motorradhosen im Test

Irgendwie sind wir ja froh, dass die Motorrad-Bekleidungsindustrie in den letzten zehn Jahren so viel Fortschritte gemacht hat. Und wir nicht in Textil- oder Motorradwürsten unterwegs sein müssen, um geschützt zu sein. Gerade im Segment der Motorrad-Jeans gibt es mittlerweile sehr bequeme und dennoch sichere Modelle. Auf unserer Alpenblitz 2022 Tour hatten wir die Möglichkeit, drei Modelle des spanischen Labels Fuel Motorcycles auf Herz und Nieren zu testen. Drei Fahrer, drei unterschiedliche Hosen. Hier sind unsere Eindrücke nach sieben Tagen und 1.700 Kilometern.

Alex: Fuel Sergeant 2.0 Waxed Denim

Die Sergeant 2.0 Waxed Denim in der überarbeiteten Version ist seit diesem Jahr neu auf dem Markt. Der Klassiker wurde komplett überarbeitet und verbessert, ohne das etablierte Design zu verändern, was mir schon von jeher zugesagt hatte. In der Vergangenheit bin ich schon diverse Motorrad-Jeans gefahren, angefangen von Maple Motorcycles (Modell Bonnie und 1976) bis hin zu meiner aktuellen Course Motorradjeans. Letztere habe ich meistens bei kürzeren Etappen durch die Stadt oder kleineren Touren getragen. Auf großer Tour blieb ich dann doch wieder bei meiner klassischen Motorradkombi. Nicht zuletzt wegen der bessern Sicherheitsausstattung. Fürs untenrum stellt die aktuelle Fuel Sergeant aber eine echte Alternative dar, denn die blauschwarze Motorradhose im wasserabweisenden Jeans-Look hat ein AAA CE Zertifikat.

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Let’s go offroad – Vorbereitung und Equipment

Eines der erklärten Ziele für dieses Jahr ist das Spielen im Dreck und im Gemüse. In Sachen Equipment könnte ich vielleicht erstmal mit meiner bestehenden Motorradausrüstung fahren. Könnte ich. Aber als selbsterklärter Ausrüstungsweltmeister kann man das auch als Anlass nehmen, um „dringend“ nötige Erweiterungen an der Fahrergarderobe zu machen. Keine komplette Eskalation, aber aus Sicht des Rookie vielleicht ganz sinnvolle Anschaffungen. So fing ich Ende letzten Jahres an, die Saisonschlussverkaufsrabatte zu screenen. Und während ich das tat, kam parallel eine Anfrage von Pierce AB ins Haus, den Betreibern der Onlineshops XL MOTO und 24MX. In der Vergangenheit durfte ich schon ein paar Mal deren Produkte testen. Und ob meines aktuellen Ansinnens kamen wir überein, dass ich eine Grundausstattung aus deren Produktportfolio gestellt bekomme und über das Jahr hinweg testen kann.


Der Produktvorstellung hier wird also ein ausführliches Review zu Saisonende folgen.

Helm: Raven Airborne Khan

Das erste, was mir und wahrscheinlich auch Euch beim Raven Khan ins Auge fällt ist die coole Lackierung im Zebra-Look. Die grau-weisse Version gefiel mir am besten, die Größe XL passt mir mit meinem 62er Kopfumfang auch sehr gut.

Die Schale des nach ECE 22-05 Norm zertifizierten Helms besteht aus einem strapazierfähigem thermoplastischen Material für ein ausgewogenes Verhältnis von Robustheit und Leichtigkeit. Mehrere Lüftungsöffnungen, sorgen für gute Belüftung und Kühlung. Jeder, der schon mal Offroad unterwegs hat weiss, dass man sich auf dem Bike viel mehr bewegt als im Strassenbetrieb und daher schneller ins Schwitzen kommt. Daher auch wichtig, dass das Innenfutter herausnehmbar und waschbar ist, zusätzlich ist das Futtermaterial auch anti-mikrobiell, um Gerüche zu vermeiden.

Eigenschaften

  • Gewicht: 1350 g +/- 50 g
  • Thermoplastische Schale
  • Doppelte D-Ring Schnalle
  • Einstellbares Visier
  • Waschbares Futter
  • Erfüllt ECE 22-05
  • UVP: 129,99 €

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New Urban Gear: Spidi Armor H2Out Hoodie und Course Raider 2.0 Helm

Das Home-Office wird für viele von uns zumindest teilweise vorbei sein, man kann sich also wieder mal auf ins Büro machen. Und als Großstadt-Roller-Pendler habe ich wieder ein paar neue Ausrüstungsgegenstände entdeckt, die es in meine Garderobe geschafft haben: mit dem Spidi Armor H2Out ein regenfestes Protektoren-Hoodie und mit dem Course Raider 2.0 ein neuer Helm. Nach mehreren Monaten Fahrpraxis mit beiden ist hier mein kleines Resumée zu beiden.

Spidi Armor H2Out Motorrad Hoodie

Der Spidi Hoodie Armor H2Out schliesst bei mir eine Lücke, die meine bestehenden, alltagstauglichen Jacken (ICON Vigilante und Revit Eclipse) nicht abdecken: sie ist nämlich wasserfest. Gerade an Tagen mit unsicherer Witterung will ich nicht immer die Regenkombi mitschleifen sondern auch so nicht gleich pudelnass werden.

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Motorradhandschuhe für Herbst und Winter

Alle, die sich jetzt denken „Motorrad? Winter? Ich verstehe das Konzept nicht!“ müssen jetzt leider was anderes lesen. Für die Ganzjahresfahrer und Zweirad-Berufspendler möchte ich hier meine beiden aktuell gefahrenen Motorradhandschuhe für Herbst und Winter vorstellen. Den Rev’it Cygnus fahre ich schon seit zwei Jahren, der Held Madoc kam erst kürzlich als Ersatz für ein ausrangiertes Paar Handschuhe dazu. Fangen wir mit dem Neuzugang an:

Held Madoc

Von der Form und Ausstattung her könnte der Held Madoc fast als Schwestermodell meines Lieblingshandschuhs Held Sambia durchgehen, den ich Euch letztes Jahr schon mal vorgestellt hatte. Mit kurzem Bund und Knöchelschale auf der Oberseite sind sie sich schon mal sehr ähnlich.

Auf der Oberhand besteht er aus Stretchgewebe (92% Polyamid, 8% Polyurethan) mit Ziegenlederbesatz, die Unterhand is komplett aus Ziegenleder. Das Innenfutter ist aus 100 % Polyester. Der Handschuh verfügt über eine GORE-TEX Membran und ist somit wasserdicht und winddicht sowie atmungsaktiv.

Die Weitenverstellung am Handgelenk geht schnell und einfach durch den Klettriegel, der flexible Strickbund schliess gut am Handgelenk ab. Und da ich die Jackenärmel gerne über den Handschuhen trage, ergibt sich dadurch ein zugfreier Abschluss. Dazu muss ich aber auch erwähnen, dass meine Belstaff-Jacke ein Innenbündchen im Ärmel hat, was zusätzlich hilft.

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Motorradkleidungs-Update oder die Post-Rationalisierung einer teuren Anschaffung

Meinereiner war mal wieder auf der Suche nach neuer Rumpfkluft. Die Anforderungen waren eigentlich nicht so viele:

  • möglichst komplett wasserdicht,
  • Einsatzbandbreite von Frühjahr bis Herbst,
  • soll nicht aussehen wie alle anderen Motorradkombis,
  • sollte von der Farbe zu meinem Motorrad passen (sand, beige, braun, olive).

So machte ich mich auf die Suche und kam auf verschiedene Kandidaten, die mehr oder weniger in das oben beschriebene Beuteschema passten. Vor allem die Wasserdichtigkeit war mir wichtig. Da ich fast das ganze Jahr fahre nervt mich das An- und Ausplünnen der Regenklamotten sehr.

Folgende Kandidaten fielen daher als erstes durch das Sieb, obwohl sie mir vom Style her schon sehr gut gefielen:

Die erste Kombi, bei der ich länger hängen blieb war die

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